Eine Nullnummer, aber nur im Spiel

So, als relativer Newcomer der FSB obliegt es also erstmals mir, einen Fahrtenbericht zu schreiben. Es muss aber gesagt werden, dass Carsten mich ein wenig genötigt hat.
Für mich war es nach dem ersten Heimspiel gegen Schalke die zweite Tour in dieser Saison.

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Los ging es am Berliner Hbf mit Carsten, Lothar und Elmar.
(Treffpunkt am Aschebescher Ausgang Süd) 😉

Im Abteil war es denn mit 7 Personen (ja, ich hab mich nicht verschrieben) ganz schön kuschelig. Im Abteil war auch noch ´nen HSV-Spezi aus Chemnitz und ein älteres Pärchen.
Nach Ankunft in Hamburg erst einmal kurz ins Hotel (direkt am Bahnhof und günstiger Preis -danke nochmals Lothar-), Sachen ablegen und dann zurück zum Bahnhof, gemütlich ein Bierchen trinken. Nico kam dann noch dazu.

Später dann (wie gewohnt) ins „Iss gut“ zu Lucie. Lecker Essen und tippen
(welch Überraschung: es hat keiner richtig getippt).

Im Stadion haben wir dann noch im SC-Bereich Patrick+Frau getroffen.

Und schon war Spielbeginn. Ich fand, dass es gar kein schlechtes Spiel war. Und es wird wohl nicht häufig so leicht sein, gegen die Bayern zu gewinnen. Und wenn der Pfosten kurz vor Schluss etwas weiter rechts gestanden hätte…..
Aber egal, die Bayern stehen immer noch hinter uns (und Pauli hoffentlich auch noch nach diesem Spieltag).

Nach dem Spiel (wir wollten noch zusammen in die Stadt) habe ich dann leider noch für „Heiterkeit“ gesorgt.
In der überfüllten S-Bahn (mit gefühlten 1 Mio. Menschen) wurde mir schlecht, die Kombination aus zu wenig Schlaf die Nacht zuvor, zu viel Zigaretten und einigen Pilsetten (aber ich möchte betonen: ich hatte wirklich nur einige Bierchen intus) war zuviel. Wenn die S-Bahn 10 Sekunden später angehalten hätte, dann hätte Carsten erste Hilfe leisten dürfen (äh müssen).

An der frischen Luft war die Welt dann nach einigen Minuten wieder in Ordnung. Habe mich aber entschlossen, nicht mehr mit den anderen loszuziehen und schlafen zu gehen. Lothar und Carsten sind dann solidarisch mitgekommen. So kam es, dass die Party schon gegen 12 vorbei war.

Ach ja, einige Infos zum Hotel sind erwähnenswert. Im Hotel war unten ´ne Kneipe, Wir kamen rein und haben uns erst einmal nur gewundert, dass es von der Decke tropfte und 2 Eimer direkt vor der Theke standen.
Oben vor unserem Zimmer im Flur war es dann geruchsmäßig schon eine kleine Herausforderung.
Aber immer noch viel dabei gedacht.
Als ich aber dann (ohne Schuhe) den Weg zur Toilette auf dem Flur suchte, (ja, es war kein 4-Sterne-Bunker, Toilette auf dem Zimmer ist doch nur was für Spießer…) wurden meine Füße „scheißnass“.
Und am nächsten Morgen haben wir dann von der Wirtin den Grund erfahren. Eine kleine Verstopfung im Bad-Bereich war die Ursache. Ich bekomme gerade jetzt beim Schreiben wieder Gänsehaut bei dem Gedanken, was ich da an den Füßen hatte……Dass muss noch wieder trocknen meinte die Wirtin. Wir denken jedoch, dass da eher eine größere Sanierung nötig ist, sonst wird das noch viele Monate „duften“. Wir lassen uns überraschen….
Aber unsere Betten (Doppelzimmer mit Aufbettung) waren OK.
Gut jedoch, dass ich gut und überall schlafen kann. Denn ich hatte die Aufbettung und mit 1,87 in einem max. 1,80-Bett. Da liegen nicht nur die Zehenspitzen frei…..

Aber trotzdem gut und lang geschlafen. Morgens dann ein gutes Frühstück am Bahnhof und schon geht es wieder gen Berlin zurück. Danke noch an Patrick, der sich noch telefonisch nach meinem „Zustand“ erkundigte. Obwohl ich hier nochmals betone: es war nur die überfüllte S-Bahn ohne Sauerstoff !!!

Ich sage Tschüüüß und werde aus Zeitgründen vermutlich erst wieder im Frühjahr bei einer Fahrt dabei sein.

Ach ja, und Carsten: so schlimm ist es nun doch nicht, einen Bericht zu schreiben. Es hat sogar Spaß gemacht.

Ansgar (HSV-Werneuchen)

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