Guter Heimauftakt gegen Freiburg

Anpfiff zur Rückrunde! Und gegen Freiburg sollte das doch wohl möglich sein, oder?
So war dann auch die Atmosphäre in U-Bahn und Bus gen Stellingen. Eigentlich wurde nur noch die Höhe des Sieges diskutiert… Übermut tut ja bekanntlich selten gut. Und in der Hinrunde hat man gegen Bochum und Gladbach ja erlebt, worin das dann durchaus mal endet. Wiederholung nicht ausgeschlossen.

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Beim Einlaufen der Mannschaften eine nett anzusehende Choreo von Poptown („Gemeinsam für Stadt und Verein – Wieder Deutscher Meister sein“). Und als es sich die letzten Event-Fans vom warmen Wurststand kommend gerade mit Glühwein und Kakao bewaffnet und mit Sitzkissen und Wolldecke ausgestattet auf der Südtribüne gemütlich gemacht hatten, da zappelte der Ball auch schon zum ersten Mal im Netz der Freiburger! So konnte es weitergehen, zumal Freiburg nicht wirklich das Bemühen zeigte, daran etwas zu ändern. Der HSV in naher Folge leider auch nicht. Und so plätscherte das Spiel dahin bis zur Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich an der recht überschaubaren Qualität des Spiels nicht viel, bis Mladen endlich die erlösende Vorentscheidung zum 2:0 herstellte. Selbst im C-Rang der Südtribüne war zu erkennen, dass das Abseits war. Wahrscheinlich hatte der Schiri Lutz Wagner noch ein schlechtes Gewissen wegen seines letzten Auftrittes mit HSV-Beteiligung. Es war das 0:1 gegen Werder Bremen, wo Wiese trotz versuchter Enthauptung vom Olic von eben jenem Herrn auf dem Platz belassen wurde. Er wird wohl noch das eine oder andere zugunsten des HSV übersehen müssen, um diese Scharte auszuwetzen.

Die Qualität des Spiels war jedenfalls durchschnittlich. Ob es nun wirklich nur an dem krassen Kartoffelacker im Volksparkstadion lag, sei mal dahin gestellt. Freiburg spielte wie ein Absteiger und konnte wohl nicht mehr als das Gezeigte bieten, der HSV tat nicht mehr als nötig. Torun vergab einige wunderbare Möglichkeiten zu einem höheren Ergebnis. Was soll´s? Drei Punkte, Mund abputzen, fertig.

Kommenden Samstag geht´s gegen einen direkten Konkurrenten, dann wieder mit Boateng und hoffentlich Elia. Dann wird der HSV allerdings die Chancen nutzen müssen, die er gegen Freiburg noch liegen ließ.

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